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Roland Wozniewski, wozniewski@botanika-bremen.de | 20/07/12 | Bremen, Deutschland

Gift-und Heilpflanzen

Von Freitag, 22. Juni bis Sonntag, 24. Juni 2012 trafen sich 28 Gartenpädagogen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Grünen Schule botanika in Bremen. Ausrichter der Veranstaltung waren die botanika Bremen und das Schulbiologiezentrum Hannover, die beide am EU-Projekt INQUIRE beteiligt sind.

Botanische Gärten eignen sich besonders gut als außerschulische Lernorte, um die komplexen Zusammenhänge von Biodiversität und Klimawandel zu vermitteln. Die Grünen Schulen spielen dabei eine wichtige Rolle, sowohl konzeptionell als auch als Ort der Begegnung. Der Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung lag im internationalen EU-Projekt INQUIRE. Die Ziele sind eine stärkere Einbindung von Schulen in die Botanischen Gärten und die Vermittlung naturwissenschaftlicher Phänomene durch eigenes Hinterfragen und Erforschen der SchülerInnen. Durch das forschungsbasierte Lernen (IBSE: inquiry based science education) in der Natur und an lebenden Pflanzen wird das Interesse und die Motivation der SchülerInnen an biologischen Themen gefördert und ausgebaut.


Was heißt nun INQUIRE? Was war noch mal IBSE??!

Nach Vorstellung der botanika Bremen wurden die Grundgedanken des INQUIRE Projekts durch die Projektleitung Frau Dr. Suzanne Kapelari aus Österreich vorgestellt. Neben weiteren Vorträgen stand besonders das eigene Ausprobieren und Diskutieren bereits entwickelter IBSE-Module durch die Teilnehmer im Vordergrund. Ziel der Veranstaltung war ein Austausch von Erfahrungen und Gedanken zum forschungsbasierten Lernen, und damit ein Sensibilisieren für diese Art des Lernens/Lehrens an den beteiligten Botanischen Gärten.

Der Treibhauseffekt

Die Veranstalter, die Grüne Schule der botanika Bremen und das Schulbiologiezentrum Hannover, ziehen ein positives Resümee: Der bislang abstrakte Begriff IBSE gewann, nach den vorangegangenen Vorträgen zum Thema, besonders durch das Sammeln von Erfahrung mit der Umsetzung der unterschiedlichen Module an Substanz. Die Teilnehmer waren allesamt sehr interessiert, was zu einem konstruktiven Austausch und dadurch zu vielen neuen Anregungen führte. Bei der Entwicklung eines eigenen Moduls wurde den Grünen Pädagogen schnell bewusst, dass die Vorbereitung für eine solche Unterrichtsreihe im Sinne des forschungsbasierten Lernens viel Phantasie und Entwicklungsarbeit voraussetzt. Aber alle waren sich einig darüber, dass diese Form des Lernens (im Sinne von HANDS-ON, MINDS-ON) den meisten Kindern entgegen kommt.

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