Samen, die Hiroshima überlebten, sollen in Sibirien gepflanzt werden

Biodiversität

doris.elster@uni-bremen.de | 13/03/12 | Irkutsk, Russland

Samen von Pflanzen, die die Atombombe in Hiroshima überlebt haben, sollen im Botanischen Garten der Universität Irkutsk gepflanzt werden. Samen von Bäumen, die den Atombombenabwurf überlebt haben,  wurden 2011 in Hiroshima gesammelt und haben nun den Botanischen Garten in Irkutsk in Sibirien, Russland, erreicht. Es sind dies Samen von Gingko, Kampfer, Stechpalme, Kaki und Tulpenbaum

Der Direktor des Botanischen Gartens in Irkutsk, Dr. Victor Kuzevanov und sein Team haben eng mit dem Team der
Green Legacy Hiroshima zusammengearbeitet (siehe http://www.unitar.org/greenlegacyhiroshima) um die Aussat der Samen für das Frühjahr vorzubereiten. 

Etwa 170 Pflanzenarten haben den Atomangriff in Hiroshima überlebt. Ihre Samen wurden sorgfältig geschützt und erhielten in Japan den Status eines nationalen Erbes. Russische Forscher stellten fest, dass die Samen nicht radioaktiv sind.
Russland wird nach Japan das erste Land sein, dass einige der Samen auspflanzen wird. Es ist in der Folge geplant, diese Samen in 200 Städten rund um den Globus zu pflanzen.

“TV-Novosti” 09. März 2012

Video auf YouTube.com: http://www.youtube.com/watch?v=_wRfCRG16R8

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