Waldböden könnten den Klimawandel weiter vorantreiben

Botanik | Klimawandel

tanja.barendziak@uni-bremen.de | 20/06/12 | Bremen, Germany

Bild: Allium ursinum (Bärlauch). Quelle: http://www.botanikus.de

Die Studie wurde als Kooperation zwischen dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena, und der University of California, in Irvine, CA, und Berkeley, CA, sowie dem Lawrence Berkeley National Laboratory, CA, durchgeführt.

Für die Versuche wurden Versuchsflächen in zwei Waldgebiete in den USA über 10 Jahre lang kontinuierlich mit markiertem CO2 begast, um diesen neueren, markierten Kohlenstoff von zuvor gebundenem, alten Kohlenstoff zu unterscheiden. Anhand von Bodenproben wurde getestet, wie viel Kohlendioxid diese bei verschiedenen Temperaturen abgaben. In diesen Versuchen konnte gezeigt werden, dass rund 30% des freigesetzten Kohlendioxid aus mehr als 10 Jahre alten Kohlenstoffverbindungen stammt.  Hierbei nahm die Zersetzung des alten Kohlenstoffs mit steigender Temperatur genauso- oder sogar noch stärker- zu, wie beim jungen Kohlenstoff.  

Für die Entwicklung des Klimas könnte dies in der Zukunft verheerende Folgen haben: Erwärmung und CO2-Freisetzung würden sich im Sinne einer positiven Rückkopplung gegenseitig verstärken und so den Treibhauseffekt weiter vorantreiben.

 

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