Der Anstieg des Meeresspiegels bedroht die Artenvielfalt zusätzlich durch sekundäre Effekte

Biodiversität | Klimawandel

tanja.barendziak@uni-bremen.de | 22/06/12 | Bremen, Germany

 

Forscher berichten in der Fachzeitschrift "Global Change Biology", dass diese sekundären Effekte sogar zu weitaus höheren Verlusten an Lebensraum für Tiere und Pflanzen und damit der Artenvielfalt, führen können, als die Überschwemmungen selbst.

Durch die Überschwemmungen im Küstenbereich werden Millionen von Menschen zum Umsiedeln gezwungen und verlagern ihren Lebensraum ins Landesinnere. Dies wird dramatische Folgen auf die Lebensräume zahlreicher Tiere haben. Die Folgen der sekundären Effekte werden sich in verschiedenen Regionen unterschiedlich stark auswirken, hierbei in einigen Regionen die primären Effekte in Bezug auf den Artenverlust aber um einiges übersteigen.

Die Ergebnisse zeigen wie wichtig es ist die sekundären Effekte des Ansiegs des Meeresspiegels in Prognosen mit einzubeziehen, da sonst die Folgen der globalen Klimaerwärmung in Hinsicht auf den Verlust von Artenvielfalt und Ökosystemen leicht unterschätzt werden. 

Hier gelangen sie zum Originalartikel: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2486.2012.02736.x/suppinfo

 

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