Dicke Luft in Indonesien

Klimawandel

tanja.barendziak@uni-bremen.de | 28/06/13 | Jakarta, Indonesia

Die Rauchschwaden der Waldbrände in Indonesien ziehen oft auch tagelang über die Nachbarstaaten Singapur und Malaysia hinweg. In Singapur stieg nach Angaben der Behörden am Mittwoch die Luftverschmutzung auf den höchsten Wert in der Geschichte des Stadtstaats. Im malaysischen Bundesstaat Johor fiel am Donnerstag wegen der Luftverschmutzung der Unterricht an den Schulen aus.

Besonders Torfmoorböden, in denen nach Waldrodungen der Wasserspiegel rapide sinkt, geraten leicht in Brand. Viele der Brände werden Umweltorganisationen zufolge aber auch absichtlich von Plantagenbesitzern gelegt. Brandrodung ist in Indonesien verboten, gilt aber als der schnellste Weg, um Platz für riesige Monokulturen, beispielsweise den Palmöl-Plantagen, zu schaffen. Bei Palmöl handelt es sich um einen billigen Rohstoff, der in vielen Produkten des täglichen Bedarfs in unseren Supermärkten zu finden ist (siehe dazu auch den Artikel "Palmöl statt Regenwald" auf der INQUIRE Website). Ebenso ist Palmöl ein Bestandteil von Biokraftstoff. Gerade in der letzte Woche entschied der EU-Industrieausschuss, den Biosprit-Anteil zu erhöhen...

Heizt der Palmöl-Boom den Klimawandel an?

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