Forschungsorientiertes Lernen - ein Heilmittel gegen "Pflanzenblindheit"?

Curriculum

Jürgen Schneider; inquire-botany@uibk.ac.at | 19/08/13 | Innsbruck

Es ist interessanterweise ein weit verbreitetes Phänomen dem zusätzliche Bedeutung zukommt, wenn man sich klar macht wie wichtig Pflanzen für das tägliche Leben aller Tiere sind – einschließlich des Menschen. Trotz dieser Tatsache kann man aber feststellen, dass die meisten Kinder lieber einen Zoo als ein botanischer Garten besuchen. Auch für dieses Phänomen gibt es einen eigenen Ausdruck, der verwendet wird um die Vorliebe des Menschen für Tiere gegenüber Pflanzen zu beschreiben: "Zoochauvinismus". Vor allem Kinder zeigen eine Affinität für Tiere und finden Pflanzen  passiv und uninteressant. Diese Auffassung ist weit verbreitet insbesondere unter SchülerInnen, die Pflanzen schlicht und einfach "langweilig" finden.

Um die Wahrnehmung der SchülerInnen zu verändern und mit den Vorurteilen gegenüber Pflanzen aufzuräumen haben Nantawanit et al. (2012) eine forschungsorienteierte Unterrichtseinheit entwickelt, die sich mit Abwehrmechanismen der Pflanzen beschäftigt.

Das wichtigste Vorurteil, auf welches sich Nantawanit et al. Konzentrieren, war, dass Pflanzen passiv sind und nicht auf biologische Reize wie Angriffe durch Mikroorganismen oder pflanzenfressende Insekten reagieren. Deshalb entwickelten Nantawanit et al. eine "Fighting Plant Learnnig Unit" (FPLU) – lesen Sie mehr dazu auf unserer Englischsprachigen Homepage.

Kommentar

Es gibt noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste, der einen Kommentar abgibt.
Wollen Sie einen Kommentar abgeben? Bitte registrieren Sie sich.

Log in      Registrieren

Schriftgröße

              

Unterstützt von

  Share on Facebook